L R AS Veröffentlicht am Sonntag 1 Dezember 2019 - n° 300 - Kategorien:Afrika

Die Finanzierung afrikanischer Projekte bleibt schwierig

Da der afrikanische Kontinent über beträchtliche Solarressourcen verfügt, könnten verschiedene Bereiche der Wirtschaft (Industrie, Gewerbe, öffentlicher Dienst) davon profitieren. Die Finanzierung von Projekten für erneuerbare Energien in Afrika ist jedoch nicht immer eine einfache Aufgabe. Das war das Fazit eines Symposiums, das kürzlich in Berlin stattfand.

Es gibt viele verschiedene Formen der Finanzierung.

Großprojekte müssen auf einer nationalen Politik basieren, um die Nachhaltigkeit der Finanzierung zu gewährleisten. Die Redner forderten die afrikanische Politik auf, schneller zu handeln und den Investoren zu ermöglichen, ihre Finanzgeschäfte so schnell wie möglich zu schließen. Allerdings war die Kreditwürdigkeit der Käufer von erneuerbaren Energien ein zentrales Thema, selbst wenn der Empfänger ein Versorgungsunternehmen ist.

Rückgriff auf Eigenkapitalfinanzierung

Einige mittelgroße gewerbliche Projekte (Krankenhäuser, Universitäten, Banken, ...) können eine Beteiligungsfinanzierung nutzen. Ein Referent war zum Beispiel bei seinem 33. Projekt in Ghana, Kenia und Costa Rica. Er betonte jedoch, dass Betrieb und Wartung in Afrika eine Herausforderung darstellen.

Für netzunabhängige Projekte gelten besonders hohe Bankzinsen. Sie müssen die Installation finanzieren, bevor Sie den Benutzern die Kosten in Rechnung stellen können. Einige Mikrofinanzunternehmen können beim Aufbau von Mini-Netzwerken helfen. Diese sind auf dem Vormarsch als potenziell tragfähiges Geschäftsmodell für den Zugang zu erneuerbarer Energie in Afrika.

Mit den Chinesen?

Einige Redner äußerten die Befürchtung, dass, wenn die Europäer die Elektrifizierung in Afrika mit erneuerbaren Energien nicht finanzieren, es die Chinesen sein werden, die Kohlekraftwerke zur Stromerzeugung installieren werden.

https://www.pv-magazine.com/2019/11/25/financing-african-projects-remains-a-struggle/

PV-Magazin vom 25. November

Anmerkung der Redaktion Da die Europäer den Afrikanern schon so lange helfen, hat man nichts gelernt oder verstanden! Die Afrikaner haben den Eindruck, dass "die internationale Gemeinschaft" ihnen helfen will und dass sie nur höflich und gut erzogen sein müssen, damit das Geld kommt. Die Westler haben nichts gelernt und schütten weiterhin Hunderte von Milliarden Euro oder Dollar, ohne dass die Bevölkerung ihre Mentalität geändert hat, ohne jede Analyse und Bewertung der öffentlichen oder privaten Hilfe. Wir reden uns also weiterhin ein, dass Afrika die Zukunft Europas und der gesamten Menschheit ist. Ohne die Mentalität der Afrikaner zu untersuchen, ihre Art der Geselligkeit, ihr Verhältnis zu Arbeit, Familie und Geld!

Deshalb ist der Titel des Artikels "Projektfinanzierung ist ein Kampf" treffend, denn er bringt zwei gegensätzliche Mentalitäten zusammen, die sich nicht einigen können! die nicht auf der gleichen Wellenlänge sind! die unterschiedliche Hintergedanken haben!

Rückgriff auf die Chinesen?

Es ist alles andere als sicher, dass, wenn die Europäer nicht kommen, um den Afrikanern kostenlosen Strom zu bringen, es die Chinesen sein werden, die sie mit Kohlekraftwerken versorgen werden! Die Chinesen sind nicht dumm. Sie waren schnell dabei, ihre Gesprächspartner zu beurteilen. Sie begreifen schnell, dass nur die großen Baustellen, mit denen sich der Präsident der örtlichen Republik brüsten kann, einen politischen Gegenwert haben. Die Stadt XXX mit Strom zu versorgen, ist für die Medien nicht rentabel.

Wann werden die Europäer mit der afrikanischen Bevölkerung leben, um sie kennen zu lernen? Um nicht einen psychologischen Fehler zu machen?

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